Kleine Gründungsgeschichte von unserem

Im Jahre 1979 entstand die Idee eines Ladens, in dem es alles gibt was man zum Leben braucht. Tante-Emmas-Greisslerladen soll wiedererstehen. Eine Art Kommunikationszentrum für umweltbewegte Menschen, die an einer Welt für Morgen bauen wollen, in der unsere Kinder noch leben können.
Am 10.Juli 1979 war es dann soweit; die Eröffnung des bis heute ältesten Bio-Laden Österreichs in einem Kellerlokal in der Schillerstraße 15 erfolgte. Damals hatten wir ein kleines Warensortiment bestehend aus: Karotten, Kartoffel, Weißkraut, Topfen, Brot und Schafkäse vom Bauern. 1994 übersiedelt die Fam. Matzer in das jetzige Verkaufslokal in der Sparbersbachgasse 34.

 

Entstehungsgeschichte der

Gegründet wurde die Kornwaage im Jahr 1992 zusammen mit 24 Produzenten und Konsumenten aus der Steiermark und Kärnten. Die Idee war ein Laden nicht nur für Insider, sondern für alle Konsumenten. Ähnlich einem Supermarkt, jedoch mit kompetenter Beratung.
Konsumenten, Produzenten und die Familie Matzer gründeten gemeinsam eine GesmbH, um das nötige Grundkapital zu schaffen. Die Kornwaage ist hell und offen, sie lädt zu einem Rundgang ein. Das geschulte Fachpersonal steht für offene Fragen gerne zur Verfügung.

 

Warum ist das entstanden?

Der BIO-LADEN bewährte sich immer besser, und Kunden traten an die Fam. Matzer heran, ob es nicht möglich sei, die Ware zuzustellen. Eine Zeit lang war dieses Service kostenlos, jedoch wuchs die Anzahl der Bestellung, und die Fam. Matzer sah sich gezwungen diesem Service eine Form zu geben. Daraus folgt, dass die Hauszustellung   in der Nacht von Montag auf Dienstag und von Freitag auf Samstag passiert, um die Fahrzeiten möglichst kurz zu halten. Durch einen vorherigen Besuch in den Läden kann sich der Konsument von der Qualität und inneren Ehrlichkeit des Angebotes überzeugen. Die Waren sind in beiden Läden verfügbar.

 

Zu unserer  Preisgestaltung

Der Preis, den Sie als Konsumentin oder Konsument im Geschäft bezahlen setzt sich wie folgt zusammen:

  Einkaufspreis + Handelsspanne = Verkaufspreis  

Mit dieser Handelsspanne deckt der Handel seine Unkosten (Miete, Energie, Personal, Verwaltung, u.ä.), versucht Rücklagen zu bilden (für einen neuen Kühlschrank, wenn der alte ausgedient hat; für Abfertigungen u.ä.), und eventuell einen Gewinn zu erwirtschaften. 

Wenn Sie im Supermarkt ein Produkt kaufen, dann haben Sie es in der Regel mit einer sogenannten „verdeckten Handelsspanne“ zu tun. Der Supermarkt geht bei seiner Kalkulation vom am Markt realisierbaren Verkaufspreis aus. Um trotzdem seine Unkosten zu decken und einen Gewinn zu erwirtschaften, fordert der Supermarkt von Lieferanten bzw. Produzenten weitere Zahlungen ein. So wird alleine für die Listung, d.h. dafür, dass dieses Produkt im Sortiment geführt wird, eine Zahlung gefordert. Weiters wird für die Platzierung im Geschäft ein Kostenanteil an den Produzenten weiterverrechnet. So ist z.B. eine Platzierung in Kassennähe oder eine Zweitplatzierung (ein Mal im Regal, ein zweites Mal an der Kasse) wesentlich teurer als eine einfache Platzierung. Ebenso werden selbstverständlich Werbemaßnahmen (Plakate, Radio, Fernseher) vom Produzenten mitgetragen. Damit der Produzent seinerseits auf seine Kosten kommt, ist er gezwungen, immer billiger zu produzieren, was sich in der Qualität der Produkte niederschlägt. 

Wir hingegen möchten Ihnen hochwertige und gesunde Waren anbieten und sehen uns als VermittlerInnen zwischen Ihnen als KonsumentInnen und den Produzierenden.

Im Bewusstsein, dass der Produzent so viel für seine Ware bekommen muss, dass er die gleiche Ware in gleicher Qualität auch im folgenden Jahr wieder anbieten kann, bestimmt er den Einkaufspreis, den wir ihm bezahlen und auf den wir dann eine „echte Handelsspanne“ aufschlagen. Diese ist für fast alle Produkte gleich und ist aus Erfahrung ein aufs Prozent genau kalkulierter Aufschlag, den wir brauchen, um unsere Unkosten zu decken. Nicht mehr und nicht weniger. 

Außerdem versuchen wir, möglichst viele Produkte aus Österreich zu beziehen. Wir geben österreichischen Bäuerinnen, Bauern und Lieferanten den Vorrang, was allerdings nicht immer die günstigste Bezugsmöglichkeit ist. Nur wenn innerhalb Österreichs nicht geliefert werden kann, weichen wir auf Lieferanten im Ausland aus. 

Das kann zur Folge haben, dass wir heute z.B. ein Gemüse aus Italien beziehen, es zu einem anderen Zeitpunkt aber schon aus der Steiermark haben können, natürlich zu einem anderen Preis. Aber auch bei Trockenwaren kann es passieren, dass unsere österreichischen Lieferanten nicht liefern können und wir im Ausland bestellen, wo wir das gleiche Produkt zu einem anderen Preis bekommen. Da wir immer die gleiche Handelsspanne aufschlagen, bekommen auch Sie die Preisveränderungen zu spüren. Aus diesem Grund kann sich der Preis eines Produktes im Geschäft, beim G’sunden Kistl und im Online-Shop nach oben und nach unten verändern.

 

zur Info